Mein Name ist Rinata Güttlein, ich habe das Studium an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien (Fakultät für Psychotherapiewissenschaft, Masterlehrgang Kunsttherapie) abgeschlossen und bin Kunsttherapeutin (Master of Arts).
Ich habe einige Praktika absolviert und mache ab September 2016 Therapiestunden, die sehr günstig sind, weil ich noch Studentin bin.
Wenn Sie fragen haben, schreiben Sie mir (rinata@guettlein.eu) oder rufen Sie mich einfach an (+43 670 187 27 37).
Ich spreche Deutsch und Russisch.
Ich lese sie, als ob sie ein Buch wäre. Während des Lesens finde ich die Seiten, die mir zeigen, dass ich auch in diesem Buch bin. Zusammen sind wir eine Brücke zwischen dem Verstehen und dem Zuhören. Wir brauchen einander, um zu wissen, dass wir verstehen und zuhören können. Das ist ein Wunder für uns beide, dass die Kunsttherapie auch auf Distanz funktionieren kann. Einmal wöchentlich treffen wir uns online, um zu malen und zu sprechen.
im Sommer letzten Jahres habe ich mein Studium abgeschlossen. Mit meiner Masterarbeit war ich mehr als zwei Jahre beschäftigt. Ab Januar dieses Jahres gibt es die Möglichkeit, diese Arbeit in Form eines Buches zu lesen. Wenn ihr Interesse an der Arbeit mit Träumen habt, stelle ich euch dieses Buch gerne vor. Ihr könnt das Buch hier bestellen. Danke!
Wie die Sonne scheint, scheinen für mich meine Klienten, die sich inspirieren lassen und keine Angst haben, sich selbst anzuschauen und sich selbst zu akzeptieren!
Ich als Therapeutin sollte auch mutig sein, den Klienten zu fragen: „Darf ich Ihre Worte zitieren und das Bild von Ihnen zeigen?“ Das habe ich früher nicht gemacht, ich mache keine Fotos während der Sitzungen. Ich muss immer daran denken, dass es den Prozess stören kann!
Am Freitag gab es eine ganz andere Geschichte. Für einen Augenblick ist eine Gestalt entstanden. Ich habe gesehen, wie wichtig es für den Klienten war, das Bild so beizubehalten, wie es hier und jetzt ist. Meine Frage war sehr vorsichtig: „Darf ich ein Foto machen, um es dann Ihnen zu schicken?“ Das war in diesem Moment die Lösung! Ferner bin ich noch mutiger geworden und habe gefragt, ob es möglich wäre, das Bild zu veröffentlichen? Ich hatte so ein Gefühl, dass es nicht nur mein Bedürfnis ist, euch ein bisschen mehr über meine Arbeit zu erzählen, sondern auch der Wunsch des Klienten, noch jemandem seine eigenen Kunstwerke zu zeigen. Dann habe ich ihm vorgeschlagen, zum Bild eine Geschichte zu schreiben. Dadurch habe ich bei meinem Klienten noch mehr Inspiration gesehen und wusste, dass er gerne und viel schreibt. Glücklicherweise sieht es jetzt so aus, dass weitere Publikationen von Bildern und Geschichten von ihm einen therapeutischen Effekt bringen, was uns beide natürlich sehr freut! Es wird nicht mit jedem so funktionieren. Hier muss man sehr vorsichtig sein.
Ich war dadurch auch so fasziniert, dass ich dafür eine neue Kategorie erstellt habe: „Kunstwerke von Klienten“. Und jetzt könnt ihr alle weiter Zeugen davon sein, wie sich eine bestimmte Person während der kreativen Arbeit entwickeln wird. Wir nennen ihn M.B. und hier ist die erste Geschichte von ihm. Das Bild betrachten wir aber auf unserem gemeinsamen Weg als dritte Gestalt. Zur dritten Sitzung haben wir diese Ergebnisse als Gefühle und Gedanken bekommen, die durch Verkörperung des Baums in einem Bild entstanden sind.
Die SFU ist wie ein Fenster für mich. Ich schaue, suche, sehe. Ich wähle.
Ich gehe weiter, aber ich weiß, dass es ein Fenster gibt, aus welchem ich immer schauen kann, um eine Perspektive zu suchen und zu finden, damit ich meinen Blick auf sie fokussieren und dann ein schönes Bild bekommen könnte.